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Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Form der Medizin. Sie betrachtet den Menschen als eine Einheit, in der sich Sturktur und Funktionen gegenseitig beeinflussen und sie geht von seinen Selbstheilungskräften aus.
Jedes Leben zeigt sich in Bewegung. Wird die Bewegungsmöglichkeit eingeschränkt oder sogar verhindert, sind krankhafte Prozesse die Folge. Die Osteopathie sieht in der Gesundheit ein Gleichgewicht aller Körpersysteme. Skelett, Gelenke, Muskeln und innere Organe stehen in einem Zusammenhang, Bewegungseinschränkungen wirken wie Hindernisse und Blockaden auf einen gleichmäßigen Fluss.
Der Osteopath nimmt den Menschen als Indivduum in seiner Gesamtheit wahr. Mit seinen Händen ertastet und behandelt er die Funktionsstörungen. Durch die ostheopathische Behandlung werden die Selbstheilungsprozesse angeregt und das natürliche Gleichgewicht des Körpers wieder hergestellt.
Auch bei Kindern und Säuglingen kann eine ostheopatische Behandlung angeraten sein, z. B. bei Hyperaktivität.
Osteopathie wird u.a. angewandt bei:
- chronischen Verspannungen
- Verletzungen und Verletzungsfolgen
- Hexenschuss
- Bandscheibenvorfall
- Kopfschmerzen
- Tinnitus
- Verdauungsprobleme
- Inkontinenz
- Herzrythmusstörungen
- Diabetes
- Epilepsie
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